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6 Tipps für bessere Meeresfotografie
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6 Tipps für bessere Meeresfotografie

Die Welt der Meere ist eines der am wenigsten erforschten Gebiete auf unserem Planeten. Vermutlich sind sich auch deshalb einige von euch von der Meereswelt und seinen Bewohnern begeistert. Wir trennen bei den Folgenden Tipps bewusst die Meeresfotografie von der Unterwasserfotografie ab. Beides sind vollkommen unterschiedliche Themen und benötigen daher auch ein jeweiliges Equipment.

1. Erkundet auch die Küste


Meeresbewohner sind nicht nur im Wasser zu finden. Auch die Küste kann einige verschiedene Meeresbewohner beherbergen, die zum Beispiel einfach in der Brandung überleben können. So zum Beispiel Krabben, Seesterne etc. Diese Tiere müssen nicht rund um die Uhr mit Wasser versorgt werden und sind daher oftmals an Küsten anzutreffen. Andere Tiere, die ihr in Küstennähe antreffen könnt sind auch Robben oder Seeotter, die sich häufig auf Landflächen tummeln um von dort ins Wasser zu springen.

Pair of Masked Boobies, Sula dactylatra, 'A

2. Fahrt weit hinaus Nicht alle Tiere begeben sich bis zur Küste


Die großen Bewohner der Meere wie Delfine, Wale und andere, tummeln sich eher weiter draußen und benötigen einen etwas größeren Einsatz eurerseits. Egal ob Boot, Kayak oder Segelbretter – fahrt einfach raus und nehmt auf was euch vor die Linse kommt. Das mag vielleicht etwas beängstigend klingen, immerhin seid ihr auf dem großen weiten Ozean nahezu alleine, aber es ist die Fahrt und den eventuellen Stress auf jeden Fall wert. Überprüft auf jeden Fall vorher die Wettervorhersage, denn nichts ist gruseliger als auf das Meer hinaus zu fahren und von einem Gewitter überrascht zu werden.

3. Nutzt kein Stativ


In vielen Bereichen der Fotografie können Stative hilfreich sein. Bei der Meeresfotografie sind sie jedoch eher hinderlich. Viele der Tiere bewegen sich unglaublich schnell und mit einem Stativ seid ihr in eurer Bewegung stark eingeschränkt, sodass ihr das Auftauchen eines Delfins eventuell verpasst. Fotografiert die Tiere daher lieber ohne Stativ. Hierdurch könnt ihr euch schneller bewegen und stärker von hohen ISO-Werten und einer kurzen Verschlusszeit profitieren.

4. Objektive


Ihr benötigt viele unterschiedliche Objektive um der Meeresfotografie nachzugehen. Wenn ihr Möwen oder Wale fotografiert, dann benötigt ihr ein langes Teleobjektiv um nah genug an die Tiere ranzoomen zu können und wirklich tolle Fotos zu schießen. Ein solches Objektiv ist beispielsweise das Canon EF 70-200mm/4,0 L USM Telezoomobjektiv.

 

Bildschirmfoto 2016-07-20 um 12.32.54

Andere Tiere hingegen kommen auch schon einmal gerne an euer Boot geschwommen. Hier ist es sinnvoll ein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben, da ihr so die besten Fotos von den Tieren machen könnt. Bringt also auf jeden Fall eine Auswahl an Objektiven, um für jede Situation gewappnet zu sein.

Bildschirmfoto 2016-07-20 um 12.34.43

5. Respektiert die Tiere


Die Tiere sollen sich natürlich verhalten. Sobald ihr mit eurer Anwesenheit das Verhalten der Tiere ändert, seid ihr deutlich zu nah dran. Übertragt das einfach einmal auf die Straßenfotografie. Wenn euch ein Fotograf sein Objektiv fast ins Gesicht drückt, um euch zu fotografieren – wärt ihr da nicht auch genervt und würdet euch anders Verhalten als sonst? Um die Tiere zu schützen, gibt es häufig Beschränkungen auf wie viele Meter ihr euch den Tieren annähern dürft. Überprüft diese unbedingt vorher, damit ihr euch nicht rechtswidrig verhaltet.

Breaching Humpback Whale (Megaptera novaeangliae)

6. Einstellungen für den Fokus


Wenn ihr Tiere fotografiert, die recht lange still halten, könnt ihr ruhig ein Foto mit dem manuellen Fokus machen. Wenn die Tiere sich schnell bewegen, ist es sinnvoll nur im Autofokus zu fotografieren. Das hat schlichtweg den Vorteil, dass der Autofokus der Kamera die Bewegungen des Tieres verfolgt und ihr so eure Chance auf ein scharfes Bild erhöht. Der Autofokus ist jedoch keine Garantie für scharfe Fotos. Den richtigen Moment abwarten, um einen schnellen Autofokus ausnutzen zu können, ist die größte Herausforderung. Mit dem manuellen Fokus ist dies bei schnellen Tieren jedoch noch deutlich schwieriger zu erreichen.
Eine Kamera mit besonders schnellem Autofokus ist beispielsweise die Panasonic Lumix DMC-FZ1000.

Bildschirmfoto 2016-07-20 um 12.36.18

 

Wir hoffen euch mit den angegebenen Tipps geholfen zu haben und wünsche euch ganz viel Spaß und Erfolg bei eurem nächsten Ausflug in die unendlichen Weiten der Ozeane!

Über: Hannah


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