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In 8 Schritten zum professionellen Portfolio!
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In 8 Schritten zum professionellen Portfolio!

Portfolios sind die Visitenkarten der Fotografen und daher für jeden der eine Karriere als Fotograf anstrebt ein absolutes Muss. Ein Portfolio zu erstellen ist jedoch gar nicht so einfach, da man sich verschiedenen Fragen gegenüber gestellt sieht. Wen will ich ansprechen? Welche meiner Fotos füge ich ein? Will ich eine bestimmte Sparte bedienen oder doch ein allgemeines Portfolio erstellen? Ihr seht es gibt viele unterschiedliche Fragen, die es bei der Erstellung eines Portfolios zu beantworten gibt. Hoffentlich können wir mit den folgenden Schritten ein wenig Orientierung für euch schaffen.

1. Was ist ein Portfolio?


Zunächst einmal ist es wichtig sich klar zu machen, was ein Portfolio ist. Letztendlich ist ein Portfolio eine Sammlung von Werken, die ihr zusammenstellt um eure Arbeit bestmöglich zu präsentieren. Viele gehen davon aus, dass ein Portfolio immer eure besten Arbeiten enthalten muss. In manchen Fällen mag das stimmen, aber in der Regel besteht ein Portfolio aus Arbeiten die ein bestimmtes Thema (bspw. Landschaftsfotografie) behandeln.

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2. Wofür braucht ihr es?


Das Portfolio ist eure Visitenkarte und eine Möglichkeit eure Arbeiten zur Schau zu stellen. Vorher müsst ihr euch aber unbedingt Gedanken machen wofür ihr das Portfolio benötigt: Stellt ihr es in einer Gallerie aus? Oder bewerbt ihr euch mit dem Portfolio für einen Job? Bei der Erstellung eures Portfolios solltet ihr immer darauf achten, dass das Portfolio zu dem eigentlichen Zweck passt.

3. Papier oder Digital?


Ihr müsst euch auch entscheiden, ob euer Portfolio in digitaler Form oder in Papierform erstellt werden soll. Beide Formate haben ihre Vorteile. Während die Papierform authentischer wirkt, ist die digitale Form sehr viel bequemer, da ihr euer Portfolio mit einem Mausklick von Zuhause aus versenden könnt. Unser Rat wäre daher zwei Versionen zu machen und sowohl ein Portfolio in Papierform als auch eine digitale Version anzulegen. Die digitale Version könnt ihr bei Bewerbungen oder ähnlichen Dingen nutzen, während ihr die Papierform für persönliche Gespräche o.ä. nutzen könnt.

Digital Portfolio

4. Design


Ihr müsst euch auch Gedanken darüber machen, wie euer Portfolio gestaltet sein soll. Braucht ihr einen richtigen Ordner oder genügt euch eine ganz normale Mappe? Eventuell kommt für euch auch ein Portfolio im Kalenderformat in Frage? Zusätzlich müsst ihr euch Gedanken darüber machen, wie groß die Bilder sein sollen, welche Papierart ihr benutzt etc. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und ihr solltet ein Design wählen, das zum Thema eures Portfolios passt.

5. Style


Ein weiterer Aspekt, den ihr festlegen müsst ist der Style eures Portfolios. Der Style ist stark abhängig von eurer Zielgruppe und was diese erwartet. Wenn ihr euch für einen Job bewerbt, bei dem der Arbeitgeber gerne Landschaftsaufnahmen machen möchte, sollte euer Portfolio auch nur aus Landschaftsaufnahmen bestehen. Ist die Stellenbeschreibung etwas offener könnt ihr verschiedene Werke mit einbauen. Wenn ihr unterschiedliche Arbeiten einbaut, solltet ihr das also wirklich gut begründen können.

6. Bildauswahl


Der wichtigste Punkt für euer Portfolio ist definitiv die Auswahl der Bilder. Ihr werdet vermutlich versuchen immer die Bilder auszuwählen, die eurer Meinung nach die besten sind. Denkt aber bitte daran, dass euer Portfolio eine klare Linie verfolgen soll und das müsst ihr bei der Auswahl der Bilder berücksichtigen. Hilfreich kann hierbei die Meinung einer zweiten Person sein, die eure Bilder objektiv beurteilt. Diese Person muss nicht einmal selbst Fotograf sein, gerade unerfahrene Personen eignen sich hervorragend um die Wirkung eurer Bilder zu zeigen.

Beginnt mit einer Auswahl von 100 Bildern und grenzt diese Auswahl am Ende auf 20-30 Fotos ein um das perfekte Portfolio zu erstellen.

22.6.09 lettura portfolio backstage

7. Inhalte


Neben den Bildern sollte euer Portfolio auch noch andere Dinge beinhalten. Hier sind euch keine Grenzen gesetzt. Nachfolgend findet ihr mögliche Gliederungspunkte:

- Einführender Text
- Liste der Bilder im Portfolio
- Titel und Beschreibungen für die Bilder im Portfolio
- Datum/Ort der jeweiligen Bilder

Wenn ihr euch für die Beschreibungen entscheidet solltet ihr daran denken, dass ein Portfolio nicht vom Text lebt, sondern von den Bildern. Die Beschreibungen sollten also nur sehr kurz sein, wenn ihr sie verwenden möchtet. Seid allerdings konsequent – wenn ihr dem ersten Foto eine Beschreibung beifügt, dann solltet ihr das auch bei den restlichen Bildern tun.

8. Nach der Fertigstellung


Widersteht der Versuchung euer Portfolio anzupassen, wenn es fertig ist. Es wird immer das ein oder andere bessere Foto entstehen, aber ein Portfolio ist eine Sammlung der vergangenen Arbeit.

Jetzt seid ihr dran! Berücksichtigt die angesprochenen Tipps und erstellt ein Portfolio, mit dem ihr die Betrachter wirklich begeistert!

Über: Onkel Zoom

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Kommentare (1)

R
vor 4 Monaten

Ronny

Danke für die kleinen, feinen Tipps! Ich finde es motivierend, manchmal denkt man einfach zu kompliziert, dann kommt ein kleiner Tipp und alles ist wieder gut...

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