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So fordert ihr euch als Fotograf selbst heraus!
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So fordert ihr euch als Fotograf selbst heraus!

Beinahe alle Fotobegeisterten fotografieren heute mit digitalen Kameras. Egal ob Spiegelreflex-. System- oder Kompaktkamera – bei allen Kameras werden Einstellungen digital vorgenommen und das Bild erscheint auf dem Display der Kamera, bevor es geschossen wird. Als Fotobegeisterter kann das schnell dazu führen, dass dieser sich ein wenig unterfordert fühlt.

Wir möchten euch zeigen, wie ihr eure Kreativität fördern und gleichzeitig eure Fähigkeiten deutlich verbessern könnt.

1. Schaltet das Display aus


Öffnet eure Kameraeinstellungen und schaltet das Display der Kamera aus. Wenn ihr diese Einstellung nicht findet oder eure Kamera diese Einstellung nicht besitzt, dann klebt das Display mit einem Stück Karton oder ähnlichem ab. Die Idee hierbei ist es, dass ihr nicht nach jedem Foto auf euer Display schaut um zu sehen, ob das Foto etwas geworden ist. Schließlich hatten unsere Eltern diese Möglichkeit früher auch nicht ;)

2. Macht nur 24 Aufnahmen


Wo wir gerade bei den früheren Fotografien sind:
Erinnert ihr euch noch an Filmfotografie? Die Filmrolle wurde in die Kamera gelegt, ihr musstet drehen bis das Gehäuse einmal geknackt hat und konntet dann euer Foto schießen. Das Problem an diesem System war die Begrenzung auf 24 Aufnahmen pro Filmrolle. Wenn die Rolle voll war, musste eine neue eingelegt werden. Natürlich lässt sich das auch auf die heutigen Speicherkarten übertragen, jedoch passen hier deutlich mehr als 24 Bilder drauf. Limitiert euch beim fotografieren auf 24 Aufnahmen. So müsst ihr jedem Bild absolute Aufmerksamkeit schenken.

Film

3. Findet etwas Neues in einer alten Umgebung


Diese Methode ist in der Tat recht einfach. Geht an euren Lieblingsort, an dem ihr unglaublich gerne Fotos macht. Allerdings fotografiert ihr anstelle des erneuten Sonnenuntergangs diesmal etwas anderes oder fotografiert den Untergang aus einer anderen Perspektive. Fotografiert statt dem Sonnenuntergang die Bank auf der ihr sonst sitzt, während ihr den Untergang fotografiert, oder legt euch ins Gras und fotografiert das Gras mit dem Sonnenuntergang als Hintergrund. Seid einfach kreativ!

4. Setzt euch Ziele und Aufgaben


Bevor ihr zu eurem nächsten Fototrip aufbrecht, setzt euch ein Ziel oder erstellt euch eine Aufgabenliste. Das können ganz simple Aufgaben sein wie bspw. „Mache ein Foto aus dem Liegen“ oder auch kompliziertere Aufgaben wie „Mache 5 Fotos zu einem bestimmten Thema“. Wie herausfordern die Aufgaben sind, bleibt hierbei euch überlassen.

5. Verzichtet auf starke Zoomobjektive


Wenn ihr ein tolles Motiv findet, dass allerdings deutlich außerhalb eurer Reichweite liegt, wird häufig ein Zoomobjektiv benutzt um das Motiv festzuhalten. Anstelle des Zoomobjektivs könnt ihr jedoch auch einfach näher an das Motiv rangehen und so eventuell noch neue Blickwinkel entdecken. Das solltet ihr natürlich nur machen, wenn das Objektiv wirklich gut erreichbar ist.

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Die beste Herausforderung ist offensichtlich die Kombination aus diesen verschiedenen Herausforderungen. Klebt das Display ab, macht nur 24 Aufnahmen und davon müssen 5 zu einem bestimmten Thema passen. Ihr müsst dann wirklich jedem Foto absolute Aufmerksamkeit schenken und darüber nachdenken, ob ihr ein bestimmtes Foto unbedingt machen solltet. Das fördert sowohl die Kreativität als auch eure fotografischen Fähigkeiten und letztendlich sollte es bei der Fotografie immer um diese Dinge gehen.

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Kommentare (1)

P
vor etwa einem Jahr

Philipp

Gute Hinweise eröffnen immer wieder auch neue Sichtweisen beim einfangen von neuen Motiven.
Was wohl besonders ist ( auch abwechselnd mit analog Kamera arbeite) das genauere hinsehen bei der Auswahl der Motive wegen der begrenzten Aufnahmemöglichkeit beim Rollfilm.
Gut das dann auch über CD eine Nachbearbeitung am PC immer noch möglich ist.

Danke für diesen Beitrag

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