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Überraschung des Jahres - Sony Alpha 6500
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Überraschung des Jahres - Sony Alpha 6500

Kaum ist die Photokina vorbei, auf der Sony sein Flaggschiff Alpha 99 II vorgestellt hat, bringt der Hersteller aus Japan Ende des Jahres gleich zwei weitere Modelle auf den Markt. Die Alpha 6500, die als Nachfolgerin die APS-C-Familie erweitert und die RX100 V sind die Neuheiten. Bereits mit der Alpha 6000, deren Merkmale vor allem eine hohe Serienbildgeschwindigkeit und ein schneller Autofokus sind, konnte Sony große Erfolge feiern. Die Alpha 6300 knüpfte an diesen Erfolg durch ein wesentlich robusteres Gehäuse an. Nun soll die Alpha 6500 die Reihe ergänzen. Die Sony Alpha 6500 glänzt mit Feinheiten, die der eine oder andere Foto- und Video-Begeisterte sich bereits beim Vorgängermodell gewünscht hätte.

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Kurzprofil: 5 Achsen Bildstabilisierung - Steadyshot Inside, neuer Prozessor, größerer Pufferspeicher, Touchscreen, neuer Front End LSI, stabilere Bajonett, 425-Punkt-Phasen-Autofokus

Unter den wichtigsten Neuerungen zählt der integrierte 5-Achsen-Bildsatbilisator. Der Verwacklungsschutz soll bis zu fünf Lichtwerte längere Belichtungen beim Fotografieren blitzen. Der klappbare Touchscreen zur Steuerung des AF-Felds und der Menüstruktur, so dass sich der Schärfepunkt per Fingerdruck problemlos einstellen lässt, ist die zweite wichtige Neuheit. Der Touchscreen ist allerdings ein bekanntes Feature aus der Vergangenheit, denn bereits die Sony Alpha NEX-5N aus dem Jahr 2011 hatte diesen.

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Das Touch-Display der Sony Alpha 6500 ist vor allem beim Filmen ausschlaggebend, denn neben der Bildaufnahme ist die Alpha 6500 ein Könner in Sachen Video. Ultra-HD mit 25 Bildern pro Sekunde, inklusive Profi-Einstellung wie S-Log3 Gamma für bis 14 Blendenstufen Dynamikumfang schaffen atemberaubende Aufnahmen. Zudem besitzt die Alpha 6500 den Slow&Quick-Modus, dadurch kannst du die Framerate zwischen einem Bild und 100 Bildern pro Sekunde in acht Stufen frei wählen. Dies bedeutet im Umkehrschluss vierfache Zeitlupen in HD-Qualität. Die Sensorauslösung ohne Pixel Binning verspricht gestochen scharfe Aufnahmen.

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Gleichgeblieben ist der rückwärtig belichtete APC-Sensor, der mit 24 Megapixel auflöst. Der Hersteller Sony baut den mit der Alpha 99 II vorgestellten Front-End-LSI-Prozessor in die Alpha 6500 ein und verspricht damit höhere Klarheit sowie geringeres Rauschverhalten bis ISO 51.200. Die Serienaufnahme mit elf Bildern pro Sekunde sollte ebenfalls aus den Vorgängermodellen bekannt sein. Während das Tempo identisch bleibt, wurde der Pufferspeicher deutlich vergrößert. So sind bei 8 Bildern pro Sekunde nun gut 300 JPEGs oder 107 Raws in Folge möglich. Der Autofokus bleibt dabei kontinuierlich scharfgestellt. Die 425 Fokusfelder sollen das Motiv auch bei vollem Tempo stets scharf stellen. Weitere interessante Highlights sind eine größere Auslösetaste, ein auf 200.000 Auslösungen geprüfter mechanischer Verschluss, ein hochauflösender elektronischer Sucher, ein Silent-Shutter-Modus.

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Außerdem kommt noch Bluetooth dazu, denn WLAN ist mittlerweile Standard bei Sony. Darüber kannst du eine Verbindung ohne hohen Stromverbrauch zu deinem Smartphones oder Tablets herstellen und dir darüber beispielsweise die Positionsdaten geben lassen. Die Sony Alpha 6500 soll im Dezember 2016 in die Läden kommen und als Gehäuse 1.700 Euro kosten. Dabei gibt es neben dem klassischen Schwarz auch eine Variante in Graphit Grau. Das Kit mit dem Zoom Sony Zeiss E 16-70mm 1:4 OSS wird bei ca. 2.800 Euro liegen.

Über: Aline


Kommentare (1)

R
vor etwa einem Jahr

René

Also jetzt wird die Preisschraube deutlich überdreht. Für 1.700 Euro ein APS-C Body? Nein danke

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