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Deine perfekte Spiegelreflexkamera

Was ist eine Spiegelreflexkamera?


Spiegelreflexkameras werden auch DSLR genannt, was die Abkürzung für Digitale Spiegelreflexkamera ist und gehören zur Meisterklasse unter den Kameras.

Besonders charakteristisch für diese Kameras sind z.B. ein mächtiger Autofokus und ein größerer Bildsensor, jedoch sind Spiegelreflexkameras recht groß und schwer. Diese Nachteile nehmen viele gerne in Kauf, da eine anspruchsvolle und professionelle Fotografie dadurch möglich ist.

Was macht die Qualität einer Spiegelreflexkamera aus?


Folgende vier Elemente machen durch das perfekte Zusammenspiel den Unterschied zu anderen Kameras aus:

  • Das Objektiv
  • Der Bildsensor
  • Der Autofokus
  • Der Raw-Modus
Das Objektiv ist mit die wichtigste Komponente bei der Kamera. Dieses kann bei einer Spiegelreflexkamera problemlos gewechselt werden, wodurch man für jedes Motiv das richtige Objektiv auswählen kann und dadurch sind verschiedene Motive möglich.

Der Bildsensor bei einer Spiegelreflexkamera ist viel größer als beispielsweise bei einer Kompaktkamera. Dadurch wird das Bildrauschen reduziert und eine viel hochwertige Bildqualität erreicht. Besonders in bestimmten Situationen wie im Dunklen oder bei künstlichen Licht in Räumen merkt man das.

Der Autofokus ist ein weiterer wichtiger Bestandteil. Neben der manuellen Fokussierung kann man auch automatisch scharfstellen. Für das intelligente AF-System einer DSLR gibt es passende Objektive, welche perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Das Fotografieren mit einer DSLR ermöglicht das Speichern der Bilder im RAW-Format. Andere Digitalkameras speichern in der Regel im JPEG-Format ab. Vorteil des RAW-Formats ist, dass die Rohdaten im Nachhinein später mit Hilfe von Software vom Anwender bearbeitet werden können. Je nach Belieben können beispielsweise Schärfe, Helligkeit und Farben individuell verändert werden.

Was macht die Flexibilität einer Spiegelreflexkamera aus?


Durch den Zukauf von Systemzubehör wird eine DSLR noch flexibler in der Anwendung. Durch Objektive, Systemblitze, Sucher und anderes Zubehör ist der Anwender in seiner Fotografie ganz flexibel.

Fotografie ist sehr facettenreich, darum gibt es auch verschiedene Arten von Objektiven, die zu jedem Fotografiebereich passen. So gibt es speziell Objektive für Portraitfotografie, Makrofotografie und vieles mehr.

Für Systemkameras steht viel Zubehör zur Verfügung. So kann die Kamera durch einen Fernauslöser ganz bequem ausgelöst werden, auch wenn diese weiter entfernt steht. Die Kameralaufzeit wird hingegen durch den Einsatz eines Batteriehandgriffs verlängert. Möchte man die Brennweite eines Objektivs verlängern, kann man einen Telekonverter einsetzen. Durch WLAN-Module kann sich die Kamera praktischerweise mit dem Internet verbinden.

Systemblitzgeräte können an eine Spiegelreflexkamera angeschlossen werden. Diese erreichen eine viel größere Reichweite als der eingebaute Blitz. Ein weiterer Vorteil ist, dass indirektes Blitzen möglich ist.

Durch den optischen Sucher ist die genaue Bestimmung des Bildausschnitts möglich und die Schärfe kann auch eingestellt werden.

Wie kann Kreativität mit der Spiegelreflexkamera aussehen?


Durch eine Spiegelreflexkamera können kreative Ideen umgesetzt werden. So kann z.B. mit der Belichtung und Blende “gespielt” werden.

DSLRs besitzen verschiedene integrierte Aufnahmeprogramme. Verschlusszeiten und Blende können automatisch eingestellt oder nach Bedarf manuell verstellt werden. So viel Freiheit ermöglicht die Kamera.

Für richtig belichtete Aufnahmen sorgt die Programmautomatik (P), welche Blende und Verschlusszeit perfekt aufeinander abstimmt. Beide Komponenten können durch halbautomatische Programme wie Zeit- (Av) und die Blendenautomatik (Tv) voreingestellt werden. Wenn man noch kreativer rumspielen will, nutzt man die manuelle Belichtungskorrektur (in +/- Stufen) und belichtet so auf die dunklen Bildbereiche (Tiefen) oder hellen Bereich (Lichter).

Durch die Blende ist das Spiel mit Schärfe bzw. Unschärfe möglich. Viele Makro- oder Portraitfotos werden erst durch dieses Spiel interessant und zu einem guten Foto. Möchte man Fotos harmonischer gestalten, wird die selektive Schärfe eingesetzt, dadurch betont man das Wesentliche des Fotos.

Die großen Sensoren und Wechselobjektive mit hoher Lichtstärke bieten eine perfekte Grundlage für die Kreativität mit der Schärfe.

Was trägt zum Komfort einer Spiegelreflexkamera bei ?


Auch wenn DSLRs nicht klein und kompakt sind, punkten sie im Bereich Bedienkomfort. Dazu zählen z.B. die Ergonomie, das Display oder auch der Touchscreen.

Ergonomie spielt eine wichtige Rolle bei der Spiegelreflexkamera. Man hat alles im Griff, das Gehäuse ist ausreichend groß, um die einzelnen Elemente zu bedienen. Die Objektive lassen sich bequem und einfach wechseln.

Das Display ist ein weiterer Bonuspunkt in Sachen Komfort. Bei einigen DSLRs lässt sich das Display schwenken oder nach unten und oben klappen. Besonders beim Filmen ist das von Vorteil.

Sehr viele DSLRs verfügen über ein Touchscreen zur praktischen und intuitiven Bedienung. So kann z.B. der Fokuspunkt durch leichtes Antippen mit den Fingern exakt bestimmt werden.

Welche Ausstattungsmerkmale hat eine Spiegelreflexkamera?


Bei der Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera sollten die verschiedenen Ausstattungsmerkmale berücksichtigt werden.

Die Sensorgröße

Der Bildsensor einer DSLR ist viel größer als die eines Smartphones oder Kompaktkamera. Viele verfügen über einen APS-C Sensor, der eine ca. 15 mm x 22,5 mm Fläche besitzt. Die hochklassigen DSLRs besitzen dagegen ein Vollformat, welches über eine Fläche von 24 mm x 36 mm verfügt.

Einer von vielen Vorteilen des Sensors ist die Bildqualität. Der Grund dafür ist, dass große Bildsensoren pro Pixel einfach mehr Licht einfangen und so das Bildrauschen reduziert wird. So kann man höhere ISO-Einstellungen vornehmen, ohne dass das Bild an Qualität verliert. Aufgrund des großen Sensors lassen sich ISO-Empfindlichkeiten von 6.400 und höher einstellen.

Die Auflösung

Ein weiteres Ausstattungsmerkmale ist die Auflösung, welche in Megapixel angegeben wird. Durch eine höhere Sensorauflösung können Details besser dargestellt werden. Je höher die Sensorauflösung ist, desto größer können die Abzüge sein.